Mittwoch, 15. Juni 2011

Appalachian Trail / Eastcoast, Teil 1 (USA, Maerz - Sept. 2011)

 
Start am Approachtrail im Amicalola Falls State Parc bei Atlanta, Zubringerweg zum suedlichen Ende des Appalachian Trail (AT).


Amicalola Falls. Die ersten paar Hundert Meter der Wanderung - Treppensteigen...


Der Trail ist mit weissen Farbstreifen (Whiteblazes) markiert und meist nur fuer Wanderer erlaubt.


Blick vom Albert Mountain Feuerwachturm ueber die Huegel der Appalachen. Sommers ein wichtiges Mittel für den Kampf gegen Waldbrände, zu dieser Jahreszeit tolle Aussichtspunkte!


Gemeinsames Zelten im winterlich unbelaubten Wald. Ungewoehnlich warmes Wetter fuer Ende Maerz im suedlichen Georgia.


Nachts dann aber bis zu -8 Grad, und im Shelter haben nur 6 Leute Platz. Noch kann man sich am Feuer aufwaermen. Der Rest muss ein Stueck entfernt oben auf dem windigen Grad zelten.


Die typischen Hügel der Appalachen suedlich vom Nantahala Outdoor Centre.


Trekkingtouren und Übernachtungen in den Sheltern im Smoky Mountains Nationalpark müssen durch ein kostenpflichtiges Permit angemeldet werden. Wildcampen ist verboten und wird durch Ranger ständig kontrolliert.


Letzte Schneereste auf dem Trail, wegen des frühen Tauwetters in diesem Jahr aussergewoehnlich wenig. Ich kann mich glücklich schätzen, da man um dieses Zeit sonst oft durch tieferen Schnee stapfen und Blizzards absitzen muss.


Auf dem hoechsten Punkt des gesamten AT, Clingmans Dome (6643 ft, 2026m), steht ein Aussichtsturm . Die nebelige "Aussicht" zeigt warum die Berge Smoky Mountains heissen.


Um 20 Uhr ist es dunkel, alle ziehen die Schlafsäcke / Quilts bis zur Nase hoch. Und schon gehen Schnarchkonzert und Mäusetanz los.

Mittagspause auf einem der baumlosen Grashuegel (Balds) suedlich von Hot Springs.


Die (mehr oder weniger) wilden Ponies in den Grayson Highlands sind neben der Landschaft eine besondere Attraktion.


Die offene Landschaft in den Grayson Highlands ist für mich definitiv einer der schoensten Abschnitte des suedlichen ATs.


Ueberraschung! Eine Kuehltasche irgendwo am Wegrand mit Sodas und frischen Sandwiches  nennt man hier "Trailmagic". (Meistens von vorherigen Thruhikern oder Kirchengruppen)


Irgendwo auf einem der langen Huegelkaemme im sommerlichen Virginia findet sich manchmal ein Platz mit Aussicht. So gefallen mir Mittagspausen!


Einige Abschnitte in Virginia verlaufen an felsigen Cliffs entlang. Besonders berühmt ist die Aussicht vom Mc Afee Knob, suedlich von Daleville.


 Die laengste Fussgaengerbruecke auf dem AT. Über den James River (Virginia).


 Taugt auch als Freibad... Herrlich zum Abkuehlen nach einem verdammt heissen Wandertag.


Aha, es stimmt also mit dem vielzitierten "Bearcountry". An manchen Tagen sind mir bis zu 5 Schwarzbaeren in die Quere geraten, was nach anfaenglicher Begeisterung dann eher genervt hat, vor allem weil manche Problembaeren die natuerliche Scheu vor Menschen verloren haben. Lieblingsspeise der Schwarzbaeren: Von Wanderern geklauter Proviant ...


Abendessen am Shelter am Stadtrand von Glasgow, wahrscheinlich das einzige inoffizielle AT - Shelter mit Dusche in einer Stadt (zwar nur Kaltwasser und im Freien, aber immerhin...). Viele AT - Wanderer bleiben hier ein paar Tage, bei mir wird es leider eine längere Zwangspause, da ich wegen Problemen mit dem linken Bein ins Krankenhaus muss, aber auch nach chirotherapeutischer und medikamentöser Behandlung kann ich regelmäßig mein Bein nicht mehr spüren. Das Ziel, den ganzen AT zu wandern, muss ich für dieses Jahr aufgeben.